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Die Bedeutung der messianisch-jüdischen Bewegung für die Einheit der Christen und die eschatologische Herausforderung

Die messianische Bewegung stellt seit fast 50 Jahren ein kaum mehr zu übergehendes Phänomen innerhalb des Judentums dar: Juden, die Juden bleiben wollen entdecken für sich Yeshua von Nazareth als ihren Messias und den Erlöser der Welt. Die Tatsache, dass die Anfänge des christlichen Glaubens ganz und gar von der ersten messianisch-jüdischen Generation der Jünger und Apostel Jesu geprägt war, muss hier mitbedacht werden. Ist die jetzige Bewegung eine „Auferstehung“ jener „ekklesia ex circumcisione“, des jüdisch-christlichen Teils der Kirche, der in Folge der Ersatztheologie des 3 Jhd. zur Gänze ausgelöscht wurde? Wenn JA, was bedeutet ihre jetzige Existenz heute für die Verfasstheit der christlichen Kirchen heute? Wie kann sichergestellt werden, dass die messianisch-jüdische Bewegung ein innerjüdisches Ereignis ist und nicht zum pseudo-freikirchlichen fake entartet?

Worum geht es?

  • Die bleibende und zentrale Rolle Israels in der Heilsgeschichte
  • Die Kirche ist nur komplett als Kirche aus den Juden und den Heidenchristen (Papst Benedikt XVI)
  • Die Tragik der Ersatztheologie und ihre Folgen
  • „Auferstehung von den Toten“ – eine kleine Geschichte der messianischen Bewegung
  • Die Realität der Bewegung Heute
  • Umgang mit einem eschatologischen Phänomen
  • Auf dem Weg zu einem Zweiten Konzil von Jerusalem?

 

Zur Person

Mag. Johannes Fichtenbauer, Diakon der Erzdiözese Wien, ist Leiter von TJCII, einer internationalen Initiative zur Versöhnung zwischen Heidenchristen und Messianischen Juden, sowie Mitglied der Vatikanischen Arbeitsgruppe zur Vorbereitung eines offiziellen Dialogs zwischen der Katholischen Kirche und den Messianischen Juden.

Karten

Vortrag: 10,– Kostenbeitrag
Kartenreservierung: dialog@amspiegeln.at, 0664/4355057
Am Spiegeln, Tel. 01/88 93 093

Veranstaltungsort

AM SPIEGELN dialog.hotel.wien
Johann-Hörbiger-Gasse 30
1230 Wien