Der Saal vom Am Spiegeln dialog.hotel.wien war am 28. November mit 120 Zuhörern und Zuhörerinnen bis zur letzten Reihe gefüllt. Der Vortrag von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber zum Thema «Der holistische Mensch» fand im Rahmen der Vortragsreihe «Dialog Am Spiegeln» statt. Der Referent nahm die Zuhörer auf eine Zeitreise mit, die mit der biologischen Revolution vor 240 Millionen Jahren begann.

Im Am Spiegeln dialog.hotel.wien, Johann-Hörbiger-Gasse 30, durften wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe Dialog Am Spiegeln den bekannten Mediziner und Theologen Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber zum Vortrag «Der holistische Mensch» begrüßen. Der renommierte Gynäkologe und Endokrinologe erklärte einem Publikum verschiedener beruflicher und gesellschaftlicher Herkunft gut verständlich und spannend die Hauptlinien seiner Forschung. Mit seiner Darlegung von Grundzügen der Quantenphysik gab er den medizinisch biologischen Inhalten einen weiten, holistischen Rahmen, innerhalb dessen auch die innere Verbindung von Körper, Geist und Seele nachvollziehbar wurde. Professor Huber zeigte den ca. 120 Gästen die Ergiebigkeit seines ganzheitlichen Forschungsansatzes in konkreten Beispielen der Genetik , Epigenetik und hormonellen Prozessen. So sprach er von der biologischen Revolution vor 240 Millionen Jahren, als sich die Natur entschloss, so Professor Huber, den Fortpflanzungsvorgang von außen nach innen in den Organismus der Frau zu verlegen. Die Entstehung der Säugetiere und damit die Entstehung von Müttern und Vätern im eigentlichen Sinn war dadurch eingeführt. Als Folge dieser Revolution beschrieb er die damit gegebenen Verschränkungen, Verbindungen von Müttern, Vätern und Kindern auf der Ebene der Gene, der Hormone und der Stammzellen. Es wurden verschiedene Auswirkungen dieser Verschränkungen, besonders solcher zwischen Mutter und Kind gezeigt. Univ.-Prof. Huber machte biologisch plausibel, dass die Lebenssituation und der  körperlich seelische Zustand der Mütter während der Schwangerschaft durch epigenetische Prozesse das Kind entscheidend beeinflusst und nachhaltig prägt.

Durch den weiten Horizont, in dem Univ.-Prof. Hubers Forschungsansatz steht, sowie auch durch seine persönliche, einfühlsame und gleichzeitig faktenreiche Vortragsweise konnte er das interessierte Publikum an komplexe Themen heranführen und mitreißen.

Wir bedanken uns! Es war ein bereichernder und gelungener Abend.

Helga Ehrmann

Der nächste Abend in der Reihe Dialog Am Spiegeln findet am 27. März 2019 statt. DI Manfred Moormann MBA spricht zum Thema «Die digitale Gesellschaft. Auswirkungen der Digitalisierung auf unser Leben».

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